Geldanlage

Die Deutschen sind pessimistisch, was die Inflation und Konjunktur angeht

Lesezeit: 1 min
11.07.2022 14:51
Die Deutschen schauen bange auf die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Am meisten sorgen sie sich vor der Inflation - eine überwiegende Mehrheit erwartet keine rasche Erholung.
Die Deutschen sind pessimistisch, was die Inflation und Konjunktur angeht
Derzeit steigen vor allem die Preise von Lebensmitteln und Energie (Foto: iStock.com/NeonShot).
Foto: NeonShot

Die hohe Inflation ist einer Umfrage zufolge derzeit die größte Sorge der Menschen in Deutschland. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) von gut 1000 Befragten nannten in einer Anfang Juli veröffentlichten Allianz-Umfrage die Teuerung als das Thema, das sie aktuell am meisten beschäftige. Die Auswahl der möglichen Sorgen war in der Erhebung vorgegeben.

Als Lösung befürworten die Deutschen vor allem Steuersenkungen. 27,7 Prozent sprachen sich dafür aus, um Verbraucher zu entlasten. Preiskontrollen - etwa der Strompreise - unterstützen 18,2 Prozent, während sich bloß knapp 9 Prozent für Hilfszahlungen an bedürftige Haushalte aussprachen.

Auch die wirtschaftliche Lage beurteilten 56 Prozent als „schlecht“ oder „sehr schlecht“. Bloß ein Drittel zeigte sich angesichts der aktuellen Situation und der konjunkturellen Aussichten optimistisch.

Eine rasche Erholung erwarten die Deutschen nicht, wie aktuelle Zahlen der Bundesbank zeigen. Demnach sind die Inflationserwartungen im Juni nochmals gestiegen. Für die kommenden 12 Monate liegen sie bei +7,5 Prozent - nach +7,0 Prozent im Vormonat. Auf Sicht der kommenden fünf Jahre rechnen die Deutschen mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um +5,4 Prozent pro Jahr. 84 Prozent der Befragten rechnen mit weiter steigenden Inflationsraten in den kommenden 12 Monaten, bloß 5 Prozent erwarten rückläufige. (dpa/eli)

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